Schritte machen, CO₂ sparen: Die Klima-Challenge
Kann man mit Schritten CO₂ sparen? Ja – wenn Bewegung Autofahrten ersetzt. Eine Schritte-Challenge kann Unternehmen dabei helfen, Mitarbeitende für mehr Bewegung und gleichzeitig für klimafreundliche Mobilität zu begeistern. So verbindet Dasfitnesswunder betriebliche Gesundheitsförderung mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
Können Schritte wirklich CO₂ sparen?
Jeder Schritt ist gut für die Bewegung – aber nicht jeder Schritt spart automatisch CO₂.
Wer beispielsweise am Abend eine zusätzliche Runde spazieren geht, erhöht seine tägliche Aktivität. Eine unmittelbare CO₂-Einsparung entsteht dadurch jedoch nicht.
Anders sieht es aus, wenn Wege, die normalerweise mit dem Auto zurückgelegt werden, bewusst zu Fuß absolviert werden.
Der Weg zum Bäcker, zum Supermarkt, zum Bahnhof, zum Mittagessen oder sogar ein Teil des Arbeitswegs: Gerade bei kurzen Strecken gibt es im Alltag zahlreiche Möglichkeiten, das Auto stehen zu lassen.
Genau hier kann eine Schritte-Challenge mit Nachhaltigkeitsfokus ansetzen.
Von der Schritte-Challenge zur Klima-Challenge
Eine klassische Schritte-Challenge motiviert Mitarbeitende dazu, sich im Alltag mehr zu bewegen. Wird die Aktion mit dem Thema nachhaltige Mobilität verbunden, entsteht daraus eine Klima-Challenge für Unternehmen.
Die Aufgabe könnte beispielsweise lauten:
„Sammelt gemeinsam Schritte – und versucht dabei, möglichst viele kurze Autofahrten durch Wege zu Fuß zu ersetzen.“
Damit bekommt die Challenge eine zusätzliche Dimension. Neben der Anzahl der Schritte steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich Bewegung sinnvoll in einen nachhaltigeren Alltag integrieren lässt.
Die Mitarbeitenden tun damit nicht nur etwas für ihre persönliche Aktivität, sondern beschäftigen sich gleichzeitig mit ihrem eigenen Mobilitätsverhalten.
Warum gerade kurze Autofahrten interessant sind
Viele Wege im Alltag sind überraschend kurz.
Ein Termin in der Nähe, die Fahrt zum Bäcker, der Weg zum Mittagessen oder eine kurze Besorgung werden häufig mit dem Auto erledigt.
Eine Schritte-Challenge schafft einen spielerischen Anreiz, solche Gewohnheiten zu hinterfragen:
Kann ich diesen Weg heute auch zu Fuß zurücklegen?
Es geht dabei nicht darum, Autofahren grundsätzlich zu vermeiden. Für viele Arbeitswege und berufliche Termine ist das Auto notwendig.
Vielmehr geht es um die Strecken, bei denen eine Alternative realistisch ist.
Genau diese kleinen Entscheidungen können sich bei einer großen Zahl von Teilnehmenden summieren.
Wie lässt sich die CO₂-Einsparung berechnen?
Für eine seriöse Klima-Challenge ist eine wichtige Unterscheidung notwendig:
Gesammelte Schritte oder gelaufene Kilometer dürfen nicht automatisch mit eingesparten Auto-Kilometern gleichgesetzt werden.
Wer 100 Kilometer während einer Challenge zu Fuß zurücklegt, hätte diese 100 Kilometer schließlich nicht zwangsläufig mit dem Auto zurückgelegt. Für eine nachvollziehbare CO₂-Berechnung sollten deshalb nur Strecken berücksichtigt werden, bei denen tatsächlich eine motorisierte Fahrt ersetzt wurde.
Vereinfacht lässt sich die Einsparung nach folgender Logik berechnen:
vermiedene Auto-Kilometer × CO₂-Emissionen pro Kilometer = vermiedene CO₂-Emissionen
Ein Beispiel:
Wenn die Teilnehmenden einer Unternehmens-Challenge gemeinsam 5.000 Kilometer zurücklegen, die ansonsten tatsächlich mit dem Auto gefahren worden wären, kann auf Basis eines zuvor definierten und transparent angegebenen Emissionsfaktors eine rechnerische CO₂-Einsparung ermittelt werden. So bleibt die Kommunikation nachvollziehbar und vermeidet übertriebene Nachhaltigkeitsversprechen.
Millionen Schritte machen Nachhaltigkeit sichtbar
Die besondere Stärke einer Schritte-Challenge liegt in der Gemeinschaft. Ein einzelner zusätzlicher Fußweg erscheint zunächst klein. Wenn jedoch Hunderte oder Tausende Mitarbeitende gleichzeitig teilnehmen, entstehen beeindruckende Zahlen.
Aus einzelnen Schritten werden Millionen Schritte.
Aus kurzen Fußwegen werden Tausende Kilometer.
Und aus vielen kleinen Entscheidungen entsteht eine gemeinsame Aktion für mehr Bewegung und nachhaltigere Mobilität.
Unternehmen können die Ergebnisse ihrer Challenge beispielsweise kommunikativ aufbereiten:
„Gemeinsam haben wir 25 Millionen Schritte gesammelt.“
„Unsere Mitarbeitenden haben während der Challenge 18.000 Kilometer zu Fuß zurückgelegt.“
„Davon wurden 3.500 Kilometer bewusst zu Fuß statt mit dem Auto absolviert.“
Erst bei der letzten Kennzahl kann anschließend eine nachvollziehbare CO₂-Einsparung berechnet werden.
Klimaschutz, der Mitarbeitende aktiv einbezieht
Viele Nachhaltigkeitsmaßnahmen eines Unternehmens finden im Hintergrund statt.
Photovoltaikanlagen, energetische Sanierungen, klimafreundlichere Beschaffung oder die Optimierung von Produktionsprozessen können große Auswirkungen haben. Für Mitarbeitende sind diese Maßnahmen jedoch nicht immer unmittelbar erlebbar.
Eine Klima-Schritte-Challenge funktioniert anders.
Jeder kann mitmachen.
Jeder sieht seine eigenen Schritte.
Teams können gemeinsam Ziele erreichen.
Und die gesamte Belegschaft kann beobachten, wie aus vielen einzelnen Aktivitäten ein großes gemeinsames Ergebnis entsteht.
Nachhaltigkeit wird dadurch nicht nur kommuniziert, sondern erlebbar.
Nachhaltigkeit und betriebliche Gesundheitsförderung verbinden
Für Unternehmen ist die Kombination besonders interessant, weil eine Schritte-Challenge unterschiedliche Ziele gleichzeitig unterstützen kann.Sie fördert Bewegung im Alltag, motiviert Mitarbeitende zu einem aktiveren Lebensstil, stärkt den Teamgedanken und kann gleichzeitig Aufmerksamkeit für nachhaltige Mobilität schaffen.
Damit entsteht eine Verbindung zwischen betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM), Mitarbeiterengagement und Nachhaltigkeit. Aus einer einzelnen Aktion kann sogar ein wiederkehrendes Format entstehen – beispielsweise als jährliche Gesundheits- und Nachhaltigkeits-Challenge.
Eine Klima-Challenge muss nicht kompliziert sein
Ein großer Vorteil einer Schritte-Challenge ist ihre niedrige Einstiegshürde.
Mitarbeitende müssen keine Leistungssportler sein. Es geht nicht darum, wer einen Marathon laufen kann oder täglich extreme Schrittzahlen erreicht.
- Auch kleine Veränderungen zählen:
- Zu Fuß zum Bahnhof.
- Treppen statt Aufzug.
- In der Mittagspause eine Runde gehen.
- Kurze Besorgungen ohne Auto erledigen.
- Ein Meeting als „Walking Meeting“ durchführen.
- Das Auto für kurze Strecken bewusst stehen lassen.
Gerade diese Einfachheit ermöglicht es, sehr unterschiedliche Mitarbeitergruppen in eine gemeinsame Aktion einzubeziehen.
Ideen für eine nachhaltige Schritte-Challenge
Unternehmen können das Grundprinzip einer Schritte-Challenge durch zusätzliche Aktionen erweitern. Eine Möglichkeit ist beispielsweise ein gemeinsames Unternehmensziel:
50 Millionen Schritte für den Klimaschutz.
Wird das Ziel erreicht, unterstützt das Unternehmen ein regionales Umwelt- oder Sozialprojekt.
Auch Teamziele sind denkbar. Standorte, Niederlassungen oder Abteilungen können gemeinsam Schritte sammeln, ohne dass ausschließlich die sportlichsten Teilnehmenden im Mittelpunkt stehen.
Zusätzlich können bestimmte Aktionstage integriert werden:
„Heute bleibt das Auto stehen.“
„Zu Fuß zur Arbeit.“
„Walking Wednesday.“
„10.000 zusätzliche Schritte fürs Team.“
So bleibt die Challenge abwechslungsreich und das Thema Nachhaltigkeit während des gesamten Aktionszeitraums präsent.
Von Kilometern zu anschaulichen Geschichten
Große Zahlen allein sind häufig schwer vorstellbar.
Deshalb lassen sich die Ergebnisse einer Schritte-Challenge in anschauliche Vergleiche übersetzen:
Wie oft sind alle Teilnehmenden gemeinsam quer durch Deutschland gelaufen?
Wie oft entspricht die zurückgelegte Strecke der Entfernung von Köln nach Berlin?
Wie viele Erdumrundungen entsprechen den gemeinsam gesammelten Kilometern?
Solche Vergleiche schaffen Aufmerksamkeit und eignen sich hervorragend für interne Kommunikation, Intranet, Newsletter oder Abschlussveranstaltungen.
Für den Klimaschutz gilt allerdings auch hier:
Die gesamte gelaufene Distanz sollte getrennt von den tatsächlich vermiedenen motorisierten Kilometern dargestellt werden.
Das sorgt für Transparenz und Glaubwürdigkeit.
Dasfitnesswunder: Gemeinsam bewegen und gemeinsam etwas bewegen
Mit Dasfitnesswunder können Unternehmen, Organisationen und Kommunen ihre eigene digitale Schritte-Challenge durchführen.
Teilnehmende sammeln ihre täglichen Schritte über Smartphones und kompatible Fitness-Tracker beziehungsweise Wearables. Dadurch werden individuelle Aktivitäten zu einem gemeinsamen Wettbewerb oder Gemeinschaftserlebnis.
Die Challenge kann dabei unter unterschiedliche Themen gestellt werden – von klassischer betrieblicher Gesundheitsförderung über Teambuilding und Mitarbeiter-Motivation bis hin zu Nachhaltigkeit und klimafreundlicher Mobilität.
So kann aus einer Schritte-Challenge eine Klima-Challenge werden, die zwei wichtige Themen miteinander verbindet:
Gesunde Menschen und eine nachhaltigere Zukunft.
Fazit: Klimaschutz kann mit einem Schritt beginnen
Eine einzelne zu Fuß zurückgelegte Strecke verändert nicht die Welt.
Viele kleine Veränderungen können jedoch eine große Wirkung entfalten – besonders dann, wenn Hunderte oder Tausende Menschen gemeinsam teilnehmen.
Eine Schritte-Challenge für Unternehmen bietet deshalb eine einfache Möglichkeit, Mitarbeitende für mehr Bewegung zu motivieren und gleichzeitig das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität zu stärken.
Der entscheidende Gedanke lautet:
Nicht jeder Schritt spart CO₂. Aber jeder Weg, der bewusst zu Fuß statt mit dem Auto zurückgelegt wird, kann einen Beitrag leisten.
Mit Dasfitnesswunder wird sichtbar, was Menschen gemeinsam erreichen können.
Starten Sie Ihre eigene Klima-Schritte-Challenge
Sie möchten Gesundheit, Bewegung und Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen miteinander verbinden?
Mit Dasfitnesswunder entwickeln Sie eine individuelle Schritte-Challenge für Ihre Mitarbeitenden – auf Wunsch mit einem besonderen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und klimafreundlicher Mobilität.
Machen Sie aus Bewegung eine gemeinsame Mission. Sprechen Sie uns an und starten Sie Ihre nächste Schritte-Challenge.

